
Wie funktioniert ein Bikefitting?
Bei CycleFit Lab bekommst du eine klare individuelle Vorgehensweise: Zusammen analysieren wir deine Ausgangslage, messen objektiv, ändern gezielt und prüfen die Wirkung direkt. Ergebnis ist eine Position, die zu deinem Körper, deinem Bike und deinem Fahrstil passt – ob Rennrad, Gravel oder Triathlon/TT.
Vorgehen beim Bikefitting
Der Ablauf in 6 Schritten

Schritt 1 – Ziel & Anamnese
Wir klären, was du brauchst: Komfort, Performance, Aerodynamik oder Schmerzfreiheit. Dazu schauen wir auf Training, Fahrstil, Beweglichkeit, Beschwerden und bisherige Setups.
Ergebnis: klare Prioritäten und ein Plan, welche Stellschrauben wir zuerst anfassen.

Schritt 2 – Setup-Check
Dein Bike wird in den Ausgangszustand dokumentiert (Sattelhöhe/Setback/Reach/Drop, Cleats, Cockpit). Damit sind alle Änderungen später nachvollziehbar.
Ergebnis: saubere Baseline für Vorher/Nachher.

Schritt 3 – Dynamische Analyse mit 3D (Velogic)
Während du fährst, erfassen wir deine Bewegung im Raum. Entscheidend sind nicht „schöne Winkel“, sondern stabile, belastbare Muster: Hüftstabilität, Knie-Tracking, Fußführung, Rücken-/Schulterlinie, Handdruck.
Ergebnis: objektive Bewegungsdaten als Grundlage für gezielte Anpassungen.

Schritt 4 – Druckmessung Sattel
Parallel prüfen wir die Druckverteilung am Sattel: Druckspitzen, Asymmetrien, Beckenstabilität und „Hot Spots“. Das hilft besonders bei Sitzbeschwerden, Taubheitsgefühlen und Aero-Positionen.
Ergebnis: klare Hinweise, ob Sattelposition, Neigung, Sattelmodell oder Beckenstabilität optimiert werden müssen.

Schritt 5 – Feintuning (Ändern – Prüfen – Bestätigen)
Wir arbeiten in sinnvollen Schritten (z. B. Cleats → Sattel → Cockpit). Nach jeder Anpassung fahren wir erneut und prüfen, ob sich Bewegung, Druckbild und Gefühl wirklich verbessern.
Ergebnis: Änderungen werden nicht geraten, sondern bestätigt.

Schritt 6 – Abschluss, Dokumentation & Plan
Du bekommst die finalen Maße/Einstellungen, eine klare Zusammenfassung der Änderungen und Empfehlungen (z. B. Mobility/Strength, Satteloptionen, Komponenten- oder Cockpit-Empfehlung).
Ergebnis: ein Setup, das du reproduzieren kannst – inkl. Follow-up-Option.
Warum 3D Technik? Weil sie bessere Entscheidungen ermöglicht.
Velogic – 3D Bewegungsanalyse
Die 3D-Analyse ermöglicht ein tiefgreifendes Verständnis von Bewegungsmustern unter Belastung: Dabei wird nicht nur ein einzelner Winkel betrachtet, sondern die Stabilität über die Zeit erfasst. Dies ist besonders wertvoll bei komplexen Fragestellungen wie der Aero-Position, Beckenrotation, Knieausrichtung oder asymmetrischen Bewegungsmustern.
GebioMized – Pressure Mapping, Druckpunkte sichtbar machen
Druckdaten sind kein „Sattel-Ranking“, sondern ein Diagnose-Tool: Sie zeigen, wie du Last überträgst und ob Druckspitzen entstehen. In Kombination mit der Bewegungsanalyse wird klarer, ob ein Problem eher aus Position, Technik, Stabilität oder Sattel/Material kommt.
Zusammenspiel: Kombination statt Einzelmessung
Erst das Zusammenspiel aus Bewegung (3D) + Kontaktflächen-Daten (Druck) + deiner Rückmeldung macht Anpassungen wirklich sicher. Ziel ist kein „perfektes Diagramm“, sondern eine Position, die sich auf der Straße bewährt.
Was du zum Termin mitbringen/da haben solltest
- Dein Rad
- Radschuhe + Cleats (so wie du sie aktuell fährst)
- Bibshorts/Radhose
- Handschuhe optional (wenn du sie sonst auch nutzt)
- ggf. bisherige Beschwerden/Diagnosen kurz notiert
Tipp: Wenn du einen zweiten Laufradsatz oder Aero-Setup hast (Tri/TT), bring ihn gern mit – wir können das direkt berücksichtigen.
Was du am Ende von mir bekommst
- finale Einstellwerte (Sattel, Cleats, Cockpit/Lenker)
- Vorher/Nachher-Dokumentation
- klare Empfehlungen für weitere Optimierung (z. B. Satteloptionen, Einlagen/Schuh-Setup, Aero-Feinschliff)
- optional: Follow-up-Termin zur Feinjustierung nach 2–6 Wochen
Oft gestellte Fragen
Je nach Paket und Zielsetzung. Für nachhaltige Ergebnisse planen wir genug Zeit für Analyse, Iterationen und Abschlussdokumentation ein.
3D ist ein starkes Tool, aber kein Selbstläufer. Entscheidend ist, dass Messdaten in einem sauberen Prozess eingeordnet werden: beobachten – ändern – prüfen.
Manchmal ja – oft ist der größte Gewinn aber Effizienz und Komfort. Das zahlt sich besonders über lange Strecken und in hohen Umfängen aus.
Deine Daten werden vertraulich behandelt und nur fürs Fitting verwendet.
Kontaktformular
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